Rhetorik Lernen

Rhetorik lernen

Rhetorik lernen Sie noch immer am besten durch ein Rhetorik Seminar. Hier gehts direkt zu Terminen und Beschreibung der Rhetorik Seminare von einem der besten Rhetorik-Trainer Deutschlands („Der Pep Guardiola der Rhetorik Trainer“)

 

Kaum jemand ist als rhetorisches Genie auf die Welt gekommen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat jeder bekannte Redner sicherlich mehrere Male die Hilfe von Rhetoriktrainern in Anspruch genommen, denn Reden kann man lernen. Natürlich braucht es Übung, denn das Studieren der reinen Theorie allein genügt nicht, um eine perfekte Rede aus dem Ärmel zu schütteln. An dieser Stelle sollen aber nun Hinweise und Ratschläge gegeben werden, wie man das Verfassen und Vortragen einer guten Rede lernen und üben kann.

 

Mit Rhetorik-Übungen zum guten Redner werden

Rhetorik ist die Fähigkeit vor Publikum und im Einzelgespräch überzeugend zu reden. Wie jede andere Fähigkeit auch, braucht sie Übung und Routine. Man muss nicht nur immer wieder Reden und Präsentationen entwickeln, man muss sie vor allem auch vor Publikum vortragen. Eine gute Rede, nur als Konzept auf einem Papier, macht noch keinen guter Redner.

Hier eine umfangreiche Sammlung von konkreten Rhetorik Übungen

 

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Wissensforum am 14. Oktober 2016 in der Porsche-Arena Stuttgart

 

Rhetorik Übung: Gegenposition vertreten

  • Die beste Übung hierzu ist das Verfassen einer Pro- und einer Contrarede. Bei der einen argumentiert man für ein Thema, welches man selbst vertritt, bei der anderen für das exakte Gegenteil. Beispielsweise könnte ein überzeugter Vegetarier eine Rede verfassen, die die Nachteile dieser Ernährungsform beleuchtet und damit versucht, Vegetarier zum Fleischverzehr zu bewegen. Andere Themen könnten das Rauchen sein oder warum ein bestimmter Fußballverein der beste oder schlechteste der Welt ist. Ziel der Übung ist es, Sachverhalte aus mehreren Blickwinkeln betrachten zu können. Besonders bei einer politischen Überzeugungsrede ist es selten der Fall, dass das Publikum die Meinung des Redners vollends teilt – es sei denn, es sind ausschließlich frenetische Parteimitglieder anwesend. Wenn man aber weiß, welche Argumente gegen die eigene Meinung angebracht werden können, kann man dies schon in der Vorbereitung einer Rede berücksichtigen und der Gegenseite durch Aufnehmen der Gegenargumente, den Wind aus den Segeln nehmen.
  • Noch besser ist es, wenn man einem Debattierclub beitritt. Dort bekommt man die Aufgabe, zu einer beliebigen Thema eine Gegenposition aufzubauen. Das hilf sein sprachliches Vermögen und das Argumentieren zu trainieren.

 

Rhetorik Übung: Artikel zusammenfassen

Eine einfache Übung seine Rhetorik zu trainieren ist einen Zeitungsartikel zu lesen und ihn dann danach laut (das ist wichtig) für sich zusammenzufassen. Wenn Sie das jeden Tag mit drei Artikeln machen, wird sich Ihre rhetorische Fähigkeit innerhalb von 2 Monaten drastisch verbessern. Mit dieser Übung können Sie gleichzeitig ihren Wortschatz erweitern.
Hier weitere Übungen zum Wortschatz erweitern.

 

Rhetorik Übung: Während der Rede bekommt der Redner neue Aufgaben

Diese Übung sieht so aus: Der Rhetorik Coach gibt dem Redner während der redet, folgenden Zettel zu lesen. Dem Redner ist nicht erlaubt, seine Überraschung zu zeigen, er darf nicht auf den Text eingehen, sondern er muss so tun, als ob nichts sei. Gleichzeitig soll er aber die Anweisung ausführen, die er auf der Karte liest:

Bitte sprechen Sie weiter !

Lesen Sie diesen Text nebenbei, sprechen Sie dabei weiter über Ihr Thema.

Bauen Sie einen Satz in Ihrer Rede ein, bei dem Sie plötzlich mit dem Finger schnalzen.

Machen Sie danach innerhalb von zwei/drei Sätzen Ihren Schlusssatz.

Hier beschreiben wir Ihnen weitere praktische Präsentationstechniken

Rhetorik lernen durch einen Rhetorikkurs

Sie werden kein guter Skifahrer, wenn Sie nie auf die Skipiste gehen. Training tut not. Training vor Publikum bekommen Sie am Einfachsten in einem Rhetorikkurs. Da die Erfahrung und das Know-How eines der wichtigsten Elemente einer guten Rhetorik ist, sollten Sie auf jemanden vertrauen, der darin geübt ist: Einen Rhetorik Trainer!

Deshalb empfiehlt es sich, einen Rhetorikkurs zu besuchen. Denn dort werden die Prinzipien guter Rhetorik nicht nur erklärt, sondern vor allem auch trainiert. Ohne Training ist es kaum möglich, ein guter Redner, ein guter Verhandler zu werden. In so einem Kurs gibt der Trainer dem Teilnehmer auch immer wieder Korrekturen, falls sein Kommunikationsverhalten noch nicht ideal ist. Ein Neuling erkennt im Normalfall seine eigenen Fehler nicht. Ohne externes Feedback kann man kaum Rhetorik wirklich lernen.

 

Rhetorik lernen: Körpersprache genauso wichtig wie Inhalt

Neben dem Inhalt der Rede, (der Text) kommt es vor allem auf die Art des Vortrags und das nonverbale Verhalten an.  Dazu gehören Gesten, Blickkontakt, Blickrichtung, Körperspannung, Beinhaltung, Lautstärke, Intonation und, als oft vergessenes Element, die Pausen. Pausen vor einer Botschaft erzeugen Spannung und nach einer Botschaft, lassen sie die Botschaft erst auf eine tiefere Bewusstseinsebene sinken. Die Mimik hat in der modernen Rhetorik an Bedeutung verloren. Denn eine starke Mimik wirkt auf das Publikum schnell theatralisch und damit „gestellt“.

 

Methoden eine Rede einzuüben

Üben kann man vor Freunden, Verwandten oder allein vor einem Spiegel oder einer Kamera. Wobei alleine vor der Kamera zu sprechen, gar nicht so einfach ist, wie man das erwartet.  Man darf sich durch die vielen scheinbar mühelos erstellten, professionellen YouTube Videos nicht ins Bockshorn jagen lassen, denn diese sind entweder mit einem Teleprompter erstellt, oder der Sprecher hat eine sehr lange Routine im Sprechen vor der Kamera. Besser ist, nicht direkt in die Kamera zu sprechen, sondern sich ein imaginäres Publikum vorzustellen und die Kamera, filmt nur von der Seite.  Denn die Kamera dient im Falle des Einübens einer Rede, nur als Kontrollmöglichkeit der Rede Übung, und nicht zum Erstellen eines YouTube Videos. Schauen Sie sich die aufgenommene Rede nicht nur kritisch an, erkennen Sie auch was gut gelaufen ist. Es empfiehlt sich, bei Erkennen einer Schwäche / Fehlers, nur diese eine Passage noch einmal zu trainieren. Denn ansonsten muss man auf sich zu viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und man ist frustriert, weil der Lernerfolg sich nicht einstellt.

Machen Sie  regelmäßig solche Übungen, und Sie werden ziemlich schnelle Erfolge sehen.

 

Vorbereitung einer Rede

Eine gute Rede benötigt die richtige Planung und Vorbereitung. Alles beginnt mit ein paar grundlegenden Fragen:

  • Was soll mein Publikum danach tun, was es bisher noch nicht getan hat?
  • Welche Information ist für  mein Publikum neu und überraschend?
  •  Wie kann ich mit einer provozierenden Aussage einsteigen?
  •  Wie erzeuge ich Spannung?
  • Wie könnte ich mein Publikum an einer Stelle aktiv werden lassen
  • Wo könnte ich dem Publikum einen Gegenstand  zeigen?
  • Wo könnte ich eine Hand-Hoch Frage einbauen?
  •  Welche Elemente lösen Emotionen beim Publikum aus, statt nur Verstandesreaktionen?
  •  Welche Fragen oder Gegenargumente können kommen?

Diese Fragen sollte man sich unbedingt stellen, wenn man keine 08/15 Rede abliefern will.

 

Die 6 von den alten Römern entwickelten Schritte um eine Rede zu erstellen

Auch die alten Römer veranstalteten schon Rhetorik Schulungen, in denen ein Lehrer  seinen Schülern Rhetorik beibrachte. Die folgenden sechs Elemente lernten interessierte Römer bereits vor 2000 Jahren:

  1. Inventio (Argumentsfindung)
  2. Dispositio (Gliederung)
  3. Elocutio (Sprachgestaltung, Wortwahl, Pausen, etc.)
  4. Memoria (Auswendiglernen oder Einprägen der Rede)
  5. Pronuntiatio (Vortrag, stimmliche Ausführung, Körpersprache)
  6. Ornatio (Wortschmuck)

 

Letztes Update: 25. Juli 2016