Rhetoriktrainer

Matthias Pöhm ist ein Rhetoriktrainer aus voller Leidenschaft. Er liebt das Reden vor Publikum, er liebt die Rhetorik, er liebt das Weitergeben des Know-Hows in Seminaren.

Er hat über 15 Jahre Erfahrung im Trainieren von Führungskräften, Firmeninhabern, Politikern und allen, die besser im Reden vor Publikum werden wollen. Er coacht Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft für deren öffentlichen Auftritte. Über 350 Reden hat er bereits im Rhetorik Coaching zusammen mit seinen Kunden mit Erfolg gestaltet und ihnen so zu grossem Eindruck auf der Bühne verholfen.

Hier gehts direkt zu: Die Beschreibung des Rhetorik Seminars von einem der besten Rhetorik-Trainer Deutschlands („Der Pep Guardiola der Rhetorik Trainer“)

Ja, ich will meine Wirkung wirklich verbessern!

 

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So können Sie M. Pöhm als Rhetoriktrainer live erleben

⇒ Sie besuchen eines seiner öffentlichen Rhetorik Seminare. Termine hier

⇒ Sie engagieren ihn als Rhetoriktrainer in einem firmeninternen Rhetorik Seminar, damit er Ihr Team rhetorisch zu neuen Ufern bringt. Infos hier.

⇒ Sie lassen sich in einem individual Rhetorik Coaching / Präsentation Einzelcoaching auf eine Ihnen wichtige Redesituation vorbereiten. Beschreibung hier.

⇒ Sie engagieren ihn als Keynote Speaker / Redner auf einem Ihrer nächsten Kunden- oder Mitarbeiter-Events. Beschreibung mit Video hier.

Die Leidenschaft für seinen Beruf kommt aus seiner Biographie. Pöhm hatte Schlüsselerlebnis. Hier seine Geschichte in Ich-Form und in „Sprechsprache“ – die natürliche, frei gesprochene Sprache:

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Wie ich Rhetoriktrainer geworden bin

Ich bin Rhetoriktrainer. Als Rhetoriktrainer werden Sie nicht geboren. Rhetoriktrainer werden Sie irgendwann. Ich will Ihnen mal die Geschichte erzählen, wie ich zur Rhetorik gekommen bin.

Mein Feind, ist mein Freund geworden. Ich hatte Riesen Probleme vor Menschen zu reden. Nicht Angst, Horror war mein Normalzustand. Es gab ein Schlüssel-Erlebnis. Damals hab ich in Genf gearbeitet in einer Firma, da war ich Personalvertreter gewählt. Und dann gab es diese Mitarbeiterversammlung am Ende des Jahres. Die ganze Belegschaft war anwesend. Der Chef hat präsentiert. Ich sass mitten in der Menge. Plötzlich, mitten in seinem Vortrag, sieht er mich. Er deutet auf mich. Er sagt: „Ach, Herr Pöhm ist ja da. Der könnte schnell mal was zum Thema Personalvertretung sagen“. Es trifft mich wie ein Pfeil. Ich stehe auf. Knallrot im Gesicht. Ich beginne zu reden. Ich merke: Meine Stimme ist zerhackt. Vom Pulsschlag. Hörbar für alle. Ich merke: Die Worte geben keinen Sinn. In Genf spricht man Französisch. Das ist nicht meine Muttersprache. Ich sehe: Die ersten Menschen schauen zu Boden. Es ist peinlich mich anzuschauen. Irgendwann sage ich mir: Hör auf. Es hat keinen Sinn. Ich setze mich wieder. Es vergehen endlose Sekunden, bis der Chef wieder das Wort ergreift.

Der gewählte Personalvertreter blamiert vor der ganzen Belegschaft.

Ungefähr zwei Wochen später hab ich einen Beschluss gefasst. Seit Schülertagen hat mich das geplagt. Reden vor Menschen. Jedesmal, wenn es was vorzulesen gab in der Schule-  jeder Schüler ein kleinen Absatz – dann hab ich durchgezählt. Noch 7, noch 6, noch 5, noch 4, noch 3… und jedes Mal, wenn es zu mir kam, hat meine Stimme gebebt.

Und damals hab ich mir geschworen: So JETZT ist es vorbei. Egal wie lange es dauert, egal wie viel Zeit, egal wie viel Energie, egal wie viel Geld du da reinsteckst… Du kriegst das weg.

Und dann begann ein sehr langer Weg.

Als Erst-Maßnahme hab ich mich einen Abendkurs Rhetorik eingeschrieben. Dann in einen zweiten, dann in einen dritten… immer weiter. Am Ende war ich an fünf Abenden in fünf unterschiedlichen Rhetorikkursen. Jeden Abend woanders. Parallel dazu habe ich jede Gelegenheit genutzt, vor Publikum zu reden.  Da bin ich zum Chef gegangen und habe gesagt: Beim nächsten Meeting will ich mein Projekt vorstellen. Er sagt: Ok, machen Sie das. Dann bin ich zum Inhaber der Firma und habe gesagt: An der nächsten Messe will ich eine Messe-Game-Show machen mit unseren Medizinalgeräten, mit Laufpublikum, wo man etwas gewinnen kann. Und ich präsentiere es. Er sagt: Ok, machen Sie das. Am runden Geburtstag von meinem Vater, stehe ich auf und halte eine Rede.

Dann hab ich eines Tages einen Artikel gelesen. Da veranstaltete ein Mineralwasserproduzent eine Tournee durch alle grossen Schweizer Städte. Den hab ich angerufen und gefragt: Haben Sie einen, der das präsentiert? Die sagen: „Nein, dafür haben wir auch kein Budget.“ Ich sage: „Ich mache es Ihnen umsonst“. Und so habe ich das moderieren von Veranstaltungen begonnen.Ich wurde besessen im Suchen von Gelegenheiten, vor Publikum zu reden.

Ich habe völlig verrückte Dinge gemacht. Einmal bin ich von Genf  nach Koblenz gefahren – dort hatte ich studiert – da hatte ich einen Bekannten, der hatte eine Cabaret Bar, wo Comedians aufgetreten sind.  Ich fuhr diese 680 Km nur um dort am Abend insgesamt eine viertel Stunde auf der Bühne zu stehen und die Comedians anzumoderieren. Und am nächsten Tag bin ich wieder 680 km zurück gefahren.

Ich weiss nicht, ob es noch einen gibt, der so viele Seminare besucht hat , der so viele Bücher zu diesem Thema gelesen hat wie ich. Ich bin Selbstheiler. Ich weiss wovon ich rede!

Sehen Sie hier ein Video, wo Sie M. Pöhm als Keynote Speaker zum Thema Rhetorik sehen.

Letztes Update: 26. November 2017